Aus einer der Innenillustrationen wurde in diesem Jahr ein neues Cover für mein Weihnachtsliederbuch "O du fröhliche"!
Drinnen wie gehabt die schönsten Weihnachtslieder mit Noten und Gitarrengriffen (und im Anhang eine Grifftabelle).
Die Klassiker sind natürlich dabei, wie „Josef, lieber Josef mein" ...
(hier Josef beim Bügeln)
... oder "Leise rieselt der Schnee", 1895 von Eduard Ebel zu einer Volksweise gedichtet.
(vielleicht doch nicht soo leise?)
Aber auch ein paar nicht so bekannte Lieder, die ich unbedingt dabei haben wollte, weil meine Mutter sie früher so gerne mit uns sang, z.B. "Auf dem Berge, da gehet der Wind". Auch ein paar englische und französische Lieder.
Auf den Bildern tummeln sich acht kleine (B)engelchen und lassen sich zu jedem Lied was einfallen :-)
"O du fröhliche! Das Weihnachtsliederbuch" Hrsg. Sophie Härtling 96 Seiten 28,9 cm x 22,3 cm
Heute möchte ich euch mal "Ladislaus und Annabella" richtig vorstellen.
Ladislaus, den Bären und Annabella, die Puppe, die beide immer noch im Schaufenster unten rechts im Warenhaus sitzen, obwohl schon so bald Weihnachten ist.
In der Ecke eines Fensters unten rechts im Warenhaus sitzt die Puppe Annabella mit dem Bären Ladislaus.
Annabella weint und jammert, Ladislaus, der grunzt und schnauft. Weihnachtsabend ist gekommen und die zwei sind nicht verkauft.
"Armer Bär!", seufzt Annabella, "Arme Puppe", schluchzt der Bär. Tränen kullern in die Ecke und das Herz ist beiden schwer.
Traurig vor der großen Scheibe fallen Flocken, leicht wie Flaum, und im Hause gegenüber glänzt so mancher Lichterbaum.
Wie die Beiden schließlich, rechtzeitig zum Fest, doch noch an den Weihnachtsmann kommen, beschreibt James Krüss so liebevoll und warmherzig, dass es einen richtig ans Herz geht. Und wieder in seiner unnachahmlichen Weise in Versen geschrieben.
Ladislaus, der quiekt und jodelt, Annabella lacht und singt, als der Weihnachtsmann die beiden in den Pferdeschlitten bringt.
Frohes Fest!", sagt Annabella. "Frohes Fest!", ruft Ladislaus. Dann wird's dunkel in dem Fenster unten rechts im Warenhaus.
"Warum?" ist die schönste Frage der Welt, findet Frau Blum.
Warum nur
hat sie schon so lange nicht mehr nach den Geheimnissen der Welt
gefragt?
Frau Blum und ihr Hund Herr Blümchen ziehen los und stellen
nach Herzenslust immer wieder neue Fragen.
Warum können Fische schon
schwimmen, wenn sie auf die Welt kommen? Warum ist Feuer heiß, ein Apfel
rund und die Erdbeeren rot?
Aber warum nur nimmt sich niemand Zeit, auf
ihre Fragen zu antworten?
Da treffen sie einen kleinen Jungen. Er ist
genauso neugierig wie Frau Blum. Sie fragen sich gegenseitig Löcher in
den Bauch und versuchen, so viele Antworten zu finden wie möglich. Wer
nicht fragt, findet eben nie die Antworten zu den Rätseln dieser Welt.
"Warme Bleistiftzeichnungen erzählen den fast philosophischen Text
ganz spielerisch weiter und geben dem Bilderbuch eine heimelige und
vertraute Stimmung."
Ein Bilderbuch über die wichtigste Frage der Welt!
"Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.
Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.
Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.
Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab‘ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.
..."
Wer
kennt es nicht - dieses Phänomen, das sich alle Jahre wieder in der
Weihnachtszeit einstellt? Da verschwinden plötzlich Weihnachtsplätzchen
aus gut gehüteten Verstecken, Schoko-Weihnachtsmänner werden geklaut und
Marzipankugeln vom Tannenbaum stibitzt. Ein klarer Fall: Hier ist die
hungrige Weihnachtsmaus am Werk!
Doch kaum ist Weihnachten vorbei, kehrt wieder Ruhe ein... bis zum nächsten Jahr, zur Weihnachtszeit!
Einfach
das Pdf auf einen Bogen DinA4-Papier ausdrucken, auf Pappe aufkleben, ausschneiden und die Teile nach der Anleitung zusammen basteln. Und schon zappelt auch bei euch
die Weihnachts-Hampel-Maus! Viel Spaß!
"DIE WEIHNACHTSMAUS"
James Krüss - Annette Swoboda
Bilderbuch für Kinder von 4 bis 6 Jahren 32 Seiten
"Wieder einmal war ein Sommer dahingegangen, die Vogelbeeren hatten sich schon gerötet, die Ernte war eingebracht. Und die Hutzelmänner im Siebengiebelwald waren an diesen schönen, sonnigen Herbsttagen eifrig damit beschäftigt, Vorsorge für den Winter zu treffen...
"Was für ein schöner Tag!", musste Hörbe denken. "Eigentlich viel zu schön, um Preiselbeermarmelade einzukochen..." Er hatte es kaum gedacht, da begann in der Ferne ein Vogel zu singen - so munter und leichten Sinnes, als wollte er Hörbe zurufen: "Recht hast du, Hutzelmann! Dies ist kein Tag für Preiselbeermarmelade - dies ist ein Tag zum Wandern!" "Und ob!", dachte Hörbe. "Die Preiselbeermarmelade kann auch bis morgen warten..."
Und so beschließt Hutzelmann Hörbe, das
Marmeladeeinkochen sein zu lassen und stattdessen auf Wanderschaft zu
gehen, denn er hat Lust auf ein bisschen Abwechslung und Abenteuer!
Ganz im Gegensatz zu seinen Hutzelmann-Kollegen, die finden, dass man Werktags nicht einfach tun kann, was man will und mag! Also zieht Hörbe alleine los, packt seinen Proviant ein und macht sich auf den Weg nach dahin und dorthin...
Viele
Gefahren muss er auf seiner Wanderung meistern, landet am Ende gar in den gefürchteten Worlitzer Wäldern, wo der Plampatsch haust . Wie
gut, dass er den Zwottel, den Zottelschratz mit dem Zottelpelz als Freund gewinnt. Denn zu
zweit kann man es auch mit dem gefährlichen Plampatsch aufnehmen.
Bestimmt erinnern sich manche noch an die Skizzen zum Zottelschratz...
... wurde am 20. Oktober 1923 in Nordböhmen geboren, wo seine Vorfahren seit dem 15.
Jahrhundert als Glasmacher im Vorland des Iser- und Riesengebirges
ansässig waren.
Sein erstes Buch, "Der kleine Wassermann", schrieb er 1956. Damals war er noch Lehrer an einer Volksschule in
Oberbayern, und wenn seine Schüler wieder einmal besonders unruhig
waren, dann erzählte er ihnen Geschichten, die er später aufschrieb und
veröffentlichte. Otfried Preußlers Bücher wurden in
mehr als 50 Sprachen übersetzt. Die Gesmatauflage seiner Bücher beträgt rund 50 Millionen Exemplare. Er starb am
18. Februar 2013.
Vor zehn Jahren, zu ihrem 70. Geburtstag, durfte ich "Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse" illustrieren. Eine wunderschön verrückte Geschichte!
So brav kann doch kein Kind sein! Mit Kindern hat Frau Bartolotti nicht
viel am Hut. Darum fällt sie auch aus allen Wolken, als sie mit der Post
einen Sohn geschickt bekommt: Konrad. Konrad wird wirklich in einer
Konservenbüchse angeliefert! Er ist schrecklich ordentlich und nahezu
perfekt und Frau Bartolotti sehr chaotisch. Deshalb müssen die beiden
sich erst aneinander gewöhnen. Aber dann gewinnt die Frau Bartolotti ihn
so lieb, dass sie ihn nie wieder hergeben will - auch wenn die
unheimlichen Menschen aus der Konservenfabrik schon nach ihm suchen ...
Christine Nöstlingers Welterfolg "Konrad oder Das Kind aus der
Konservenbüchse" wurde in 21 Sprachen übersetzt.
"KONRAD ODER DAS KIND AUS DER KONSERVENBÜCHSE"
von Christine Nöstlinger mit Illustrationen von Annette Swoboda
Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen,
aus Erfahrungen im Spiel miteinander und voneinander lernen – für
pädagogische Fachkräfte war und ist interkulturelle Erziehung eine
Selbstverständlichkeit, aber auch eine Herausforderung.
Eine sorgfältig
ausgewählte Zusammen- stellung von leicht umsetzbaren Ideen zum Thema
Kulturelle Vielfalt: Lieder, Sprach-, Bewegungs- und Kennenlernspiele,
aber auch Aktionen ohne Worte, Spiele aus aller Welt und Tipps für das
Pädagogische Puppenspiel als »Eisbrecher« im Alltag.
"Unsere KITA ist bunt"
Das Multikulti-Spielebuch
Susanne Steffe - Hartmut E. Höfele - Annette Swoboda
Diese Geschichte erzählt von einem Tag, an dem alles blöd ist. Da will niemand lieb und nett sein!
Wie gut, dass irgendwann der Abend kommt und das Wild- und Bösesein schwer wird.
Das Alltagsthema "Wut im Bauch" wird hier poetisch und malerisch in Szene gesetzt.